Emotionale Aussage im Weinstein-Prozess

Gouverneursgattin Siebel Newsom: "Man sagt nicht nein zu Harvey Weistein"

Vor 17 Jahren habe er sie in einem Hotelzimmer vergewaltigt – das ist die Kernbotschaft der Aussage von Ex-Schauspielerin Siebel Newsom, nun Gattin von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, im laufenden Prozess gegen den bereits verurteilten Ex-Produzenten Harvey Weinstein. Die Details sind schockierend.

Quelle: Instagram


Schon die Identifizierung des Angeklagten für das Gericht lässt die frühere Schauspielerin in Tränen ausbrechen. "Er starrt mich an", schluchzt sie. Auch die folgende Aussage ist von wiederholten Tränenausbrüchen geprägt. Was dabei zur Sprache kommt, wirft ein bezeichnendes Licht auf die damalige Welt des Harvey Weinstein.

"Wenn er einen Raum betrat, war es, als teile sich das Rote Meer", berichtet die Ex-Schauspielerin von ihrem ersten Zusammentreffen als damals noch unbekannte Darstellerin mit dem mächtigen Filmmogul. Bei den ersten Gesprächen zeigte sich der Produzent charmant und an ihrer Arbeit interessiert. Doch dann folgte eine verhängnisvolle Einladung.

Siebel Newsom mit Ehemann Gavin - Quelle: Instagram


Erst bei der Ankunft im Hotelzimmer erkannte Siebel Newsom, dass keine weiteren Personen eingeladen waren. Als Harvey Weinstein dann im Bademantel erschien, wurde der Schauspielerin klar, dass das kein normales Treffen war. Er begann, sie zu berühren und dabei zu masturbieren. Anschaulich schildert die Ex-Schauspielerin ihre Empfindungen: „Ich zittere. Ich bin wie ein Stein. Ich bin eiskalt. Das ist mein schlimmster Alptraum. Ich bin nur eine aufblasbare Puppe.“

Warum sie nicht einfach gegangen sei, lautet die Frage des Staatsanwalts. "Man sagt nicht nein zu Harvey Weinstein“, erklärt Siebel Newsom. „Er kann deine Karriere fördern oder ruinieren.“ Auch den Umstand, dass sie nach dem Vorfall weiterhin mit dem Produzenten per E-Mail korrespondiert hat, kann die Schauspielerin erklären. Sie habe das für eine einmalige Sache gehalten. "Ich habe versucht, das, was passiert ist, in eine Kiste zu packen, aber es ist manchmal doch herausgekommen.“ Die Einvernahme von Siebel Newsom wird heute fortgesetzt.

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