Influencerin brüskiert Depressive

Mit der Glitzerbrille ins Fettnäpfchen

Influencer*innen brauchen Aufmerksamkeit, und die kommt oft aus kontroversen Diskussionen. Ob das der Grund für Cathy Hummels war, in einem Post zu behaupten, Depressionen bekomme man mit Sonnenlicht in den Griff, ist unklar. Nun hat sich die Deutsche Depressionsliga zu Wort gemeldet. Dabei ist alles wohl nur ein Formulierungsfehler.


Der Empörungssturm, den der Post von Cathy Hummels ausgelöst hat, ist nicht von schlechten Eltern. In mehr als 400 Kommentaren ist fast ausschließlich Kritik zu lesen, vor allem wegen der Verharmlosung einer schlimmen Krankheit, unter der Hunderttausende leiden. Nun hat auch die Deutsche Depressionsliga heftig draufgehauen: "In Zusammenhang mit der schweren Erkrankung Depression banal auf Sonnenlicht zu verweisen und damit Werbung für ihr Unternehmen zu machen, halten wir als Betroffenenorganisation nicht für fragwürdig, nein, wir sind entsetzt", heißt es in einem offiziellen Statement.

Die auffallend heftige Reaktion lässt allerdings den Verdacht aufkommen, dass auch die Depressionsliga gegen zusätzliche Aufmerksamkeit durch ein wenig Aufregung um einen Influencer-Star nichts einzuwenden hat. Das hätte sich auch in etwas seriöserem Stil ausdrücken lassen, wie er einer Non-Profit-Organisation würdig wäre. Doch unbestritten ist: Depressionen sind eine ernstzunehmende Krankheit – Cathy Hummels litt selbst darunter – und lässt sich durch Sonnenlicht alleine nicht behandeln.

Quelle: Instagram


Besonders die Formulierung "Wenn man eine Depression hat" in dem Post der Influencerin weist darauf hin, dass Cathy Hummels wohl nur etwas gedankenlos bei der Formulierung war. Da die Krankheit gewöhnlich mit dem Pluralwort Depressionen erwähnt wird, dürfte die Influencerin wohl an eine vorübergehende Missstimmung gedacht haben, nicht ausgewachsene Depressionen. Nicht lange genug nachgedacht und zu schnell auf den Senden-Button geklickt – das sind wohl die Vorwürfe, die man Cathy Hummels höchstens machen kann.

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