Werbeaktion mit dickem Ende

Kim Kardashian muss 1,26 Millionen Dollar Strafe zahlen

Auf Kryptowährungen wird Reality-TV-Ikone Kim Kardashian wohl einige Zeit lang nicht gut zu sprechen sein. Als Folge einer Einigung mit der US-Finanzaufsicht SEC muss sie nun für eine Werbeaktion über eine Million Dollar Strafe zahlen – und das Honorar über 250.000 Dollar ist auch weg. Was das für Influencer bedeutet.

Quelle: Instagram


Weil sie auf Instagram Werbung für die Plattform EthereumMax und die dort erhältliche Kryptowährung EMAX geworben hatte, verklagte sie die SEC auf Schadenersatz. Grund: Die Reality-TV-Königin hatte verschwiegen, dass sie für die Kampagne Geld erhielt. Auch das gezahlte Honorar in Höhe von 250.000 Dollar muss die Social Media-Größe zurückzahlen – plus Zinsen.

Die Finanzaufsichtsbehörde hat schon seit geraumer Zeit ein wachsames Auge auf bekannte Persönlichkeiten mit hoher Reichweite. Besonders deren Neigung, für Finanzprodukte mit hohem Spekulationsrisiko Werbung zu machen, stößt der Behörde sauer auf. Die Klage gegen Kim Kardashian will die Behörde als deutlich hörbaren Warnschuss verstanden wissen.

Quelle: Instagram


Bei der Werbung für Wertpapiere und Investitionen sieht das amerikanische Recht vor, dass Prominente bei entsprechenden Empfehlungen offen legen, ob, wieviel und von wem sie dafür ein Honorar erhalten. Das hatte Kim Kardashian missachtet, was sie nun teuer zu stehen bekommt. Auch darf sie ein Jahr lang keine Werbung für Finanzprodukte machen.

Für normale Influencer, die für die unterschiedlichsten Produkte Werbung machen, hat die SEC-Aktion allerdings keine Bedeutung – sie bezieht sich lediglich auf den Finanzmarkt, besonders bei hochspekulativen Investments.

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