Zum 25. Todestag der Königin der Herzen

Internationales Gedenken an Prinzessin Diana

Am 31. August 1997 verunglückte der Wagen von Prinzessin Diana und ihrem Partner Dodi Al-Fayed in einer Pariser Unterführung, was zum Tod der beiden Insassen führte. Die durch die britischen Behörden durchgeführte Untersuchung ergab zweifelsfrei einen tragischen Unfall. Doch die Verschwörungstheorien wollen nicht verstummen.

Quelle: Instagram


Gedenkfeiern von offizieller Seite sind nicht vorgesehen, weder vom Königshaus, noch von der britischen Regierung. Doch zahlreiche Fans planen Aktionen vor dem ehemaligen Wohnsitz der Prinzessin, dem Kensington-Palast in London, damit der Tod der früheren Ehefrau von Prinz Charles nicht in Vergessenheit gerät. Ein nicht geringer Teil ihrer Anhängerschaft hängt bis heute hartnäckigen Verschwörungstheorien an, die den mutwillig herbeigeführten Tod der Prinzessin zum Gegenstand haben.

Der von Henri Paul gesteuerte Wagen raste auf der Flucht vor einer Gruppe von Paparazzi mit mehr als 100 Stundenkilometern in den Alma-Tunnel in Paris. Dort verlor der Fahrer aus bisher nicht endgültig geklärten Gründen die Kontrolle über das Auto und prallte gegen den 13. Betonpfeiler des Tunnels. Der Aufprall führte zum sofortigen Tod von Dodi Al-Fayed. Bei Prinzessin Diana riss eine Lungenvene. Sie konnte zwar im Notarztwagen reanimiert werden, starb dann aber nach rund vier Stunden im Krankenhaus.

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Eines der bis heute hartnäckigsten Gerüchte rund um den Unfall besagt, dass Diana zu diesem Zeitpunkt schwanger gewesen sei und eine baldige Verlobung mit Dodi geplant gewesen sei. Dass die Mutter eines Thronfolgers – nämlich Prinz William – einen Bürgerlichen heiratet, wäre für den Palast eine inakzeptable Option gewesen, was zu dem Attentat auf das Paar geführt hätte. Die Tatsachen sprechen allerdings gegen diese Interpretation: Bluttests der Prinzessin zum Zeitpunkt ihres Todes ergaben eindeutig, dass keine Schwangerschaft vorlag. Auch hat es niemals Vorbereitungen für eine Verlobung gegeben.

Ebenfalls hartnäckig hält sich bis heute die Frage, warum das Notfallfahrzeug nicht das nächste Krankenhaus angesteuert hatte, sondern zu einer weiter entfernten Einrichtung gefahren war. Dadurch sei die Behandlung der Prinzessin verzögert worden. Auch der lange Aufenthalt am Unfallort bei der Erstversorgung erregt den Verdacht vieler Verschwörungstheoretiker. Doch auch hier gibt es plausible Erklärungen: Die ausführliche Behandlung am Unfallort war in Frankreich gang und gäbe, um eine größtmögliche Stabilisierung zu erreichen. Der Grund für die Wahl der weiter entfernt liegenden Klink hat ebenfalls gute Gründe: Das näher liegende Krankenhaus war technisch nicht gut genug für die Behandlung derart schwerer Verletzungen ausgestattet. Simulationen ergaben, dass die Prinzessin auch in der nahe gelegenen Klinik nicht überlebt hätte.

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Hinzu kommt ein bunter Strauß weiterer Verdachtsmomente. So sollen die Blutproben des Fahrers manipuliert worden sein, um seine Trunkenheit vorzutäuschen. Sowohl der britische als auch der amerikanische Geheimdienst hätten den Wagen durch manipulierte Straßensperren in den Tunnel gelotst, um dort das Attentat zu verüben. Diana hätte schon vorher von Attentatsplänen auf sich gewusst und nach der Scheidung von Prinz Charles ihrem ehemaligen Butler in einem Brief mitgeteilt, sie fürchte, ihr Wagen könnte manipuliert werden. Allerdings war Diana zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr mehr – die Heirat von Charles mit Camilla Parker Bowles hätte in jedem Fall stattfinden können.

Für keine der kursierenden Gerüchte hat sich auch nur der Hauch einer Bestätigung gefunden. So dramatisch der Unfall mit Todesfolge auch gewesen sein mag – nach allem, was bisher bekannt geworden ist, handelt es sich um die Verkettung unglücklicher Umstände, herbeigeführt durch eine Horde mit Autos und Motorrädern hinter der Prinzessin herjagender Journalisten, einem angetrunkenen Fahrer und einem außer Kontrolle geratenen Auto.

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